Helmut Sturm<br />
Ohne Titel, 1978/1982<br />
Foto: Andreas Pauly

HELMUT STURM

Spielfelder der Wirklichkeit

28. März – 4. Juli 2021

Einführung: Prof. Dr. Andreas Kühne, Bayer. Akademie der Schönen Künste, München

Die Retrospektive gibt erstmals einen umfassenden Einblick in das facettenreiche Werk des Malers Helmut Sturm (1932–2008) und beleuchtet seine verschiedenen Schaffensphasen. Sturms farbmächtige Arbeiten sind bedeutende Zeugnisse einer abstrakt expressiven Malerei in Deutschland nach 1945, die es versteht, das Figurative in die dynamischen Bildwelten einzubinden. Für den Maler war die Leinwand ein »räumlich bewegtes Spielfeld«, in dem sich Geschlossenheit und Expansion, Konstruktion und spontaner Gestus mit »allerlei Gerümpel aus der Spielzeugkiste der Wirklichkeit« vereinen. Die permanente Befragung seiner Malerei hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Der langjährige Professor an der Kunstakademie München gehörte zu den Gründungsmitgliedern und zentralen Akteuren der Künstlergruppen ›SPUR‹, ›Geflecht‹ und ›Kollektiv Herzogstrasse‹.

Die Ausstellung und ein Katalog entstehen in Kooperation mit der Kunsthalle Emden, dem Kunstmuseum Ravensburg und dem Nachlass Helmut Sturm.