Gruppe RADAMA 1959-1962

Erwin Eisch, Gretel Stadler, Max Strack

24. Oktober 2021 – 30. Januar 2022

Einführung: Dr. Margrit Brehm, Karlsruhe

Ende 1959 lösen sich Erwin Eisch und Gretel Stadler von der Künstlergruppe SPUR und gründen gemeinsam mit Max Strack RADAMA. Doch gleich nach ihrer ersten Ausstellung in der Münchner Galerie Malura, der Gedächtnisausstellung Bolus Krim, für einen niemals wirklich existierenden Künstler, kommt es zum „Skandal“. Es gibt kaum ein Presseorgan, das damals nicht berichtet. Auch die Folgeausstellungen Kunst und Wohnraum oder Sakrale Kunst sind mit das Innovativste, was die deutsche Kunst nach 1945 zu bieten hat. Heute ist die Gruppe jedoch einer breiteren Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.
Anhand von ca. 40 Kunstwerken, die 2019 als Schenkung des Ehepaars Eisch ins Museum Lothar Fischer gelangten, sowie Werk- und Installationsfotos aus der Zeit, wird das Wirken dieser Gruppe im historischen Kontext der 1960er Jahre in Deutschland neu beleuchtet.
Es erscheint ein Katalog. Folgestation: Museum SPUR und Cordonhaus, Cham