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Gustav Kluge<br />
Rote Watte, 1999<br />
Foto: Kunstmuseum Reutlingen

GUSTAV KLUGE

Druckstöcke und Holzdrucke

30. Juni – 13. Oktober 2019

Einführung: Dr. Hans-Werner Schmidt,
ehem. Museum der bildenden Künste Leipzig

Der Druck vom geschnittenen Holzstock spielt im Werk des 1947 in Wittenberg geborenen und heute in Hamburg lebenden Gustav Kluge eine Schlüsselrolle. Von den ursprünglich ca. 190 Druckstöcken der Jahre 1983 bis 2018 entstanden kaum klassische Auflagen, vielmehr hat der Künstler in der Regel nur wenige unikatäre Varianten abgezogen. Seine rund 900 Holzdrucke zeigen Tendenz, die klassischen Grenzen des Mediums zu überwinden und sich mit malerischen Elementen zu verbinden. Neben Holzreliefs und Druckstöcken werden im Museum Lothar Fischer auch erstmals ausgewählte Skulpturen Kluges gezeigt.

Die Wanderausstellung, zu der das Werkverzeichnis der Druckstöcke erscheint, ist in Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg und dem Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen erarbeitet worden.

Gotthard Graubner<br />
Ohne Titel, 1964

GOTTHARD GRAUBNER

Farbe, Raum, Klang

27. Oktober – 19. Januar 2020

Einführung: Dr. Siegmar Holsten,
ehem. stellv. Direktor Kunsthalle Karlsruhe

Gotthard Graubner (1930-2013) setzt sich wie kaum ein anderer Künstler in seinen Werken mit der Nuancierung und Schichtung der Farbe, dem Bildraum und Klang auseinander. Bereits in den frühen 1960er Jahren verlässt er die zweidimensionale Leinwand und entwickelt erste Farbleiber, objekthafte Kissenbilder und später seine Farbraumkörper. Neben Arbeiten dieser Werkgruppen präsentiert die Sonderausstellung auch Aquarelle und Gouachen sowie den Grafikzyklus Simulacrum des ehemligen Hochschulprofessors, der auch Gemälde für das Schloss Bellevue und das Reichstagsgebäude schuf.