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| Wagenlenker, 1962, Betonrelief |
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Für ein monografisches Künstlermuseum ist es eine besondere Herausforderung, lebendig zu bleiben. Geplant ist daher, dass − neben drei Wechselaus- stellungen im Jahr − in regelmäßigen Zeitabständen Lothar Fischers Arbeiten unter diversen thematischen Schwerpunkten und im Dialog mit den Sonderschauen immer wieder anders gezeigt werden.
Bei der Eröffnungsausstellung ist es der ausdrückliche Wunsch des Künstlers, die Exponate nicht in einer bestimmten Raumabfolge chronologisch nach Ent- stehungsjahren zu ordnen sondern aus dem Museumsbestand, der ca. 450 Plastiken umfasst, ausgewählte Werke nach Materialbeschaffenheit – Ton, Bronze, Eisen und Gips/Styropor – in den Räumen zu präsentieren. Die früheste Plastik im Besitz des Museums ist ein Selbstporträt von 1955, das Fischer noch während seines Studiums unter dem Einfluss seines Lehrers Heinrich Kirchner schuf. Zu bild- nerischer Eigenständigkeit findet er 1958 als Mitbegründer der Künstlergruppe SPUR (1957−1965). Werke wie Fetisch zeigen noch Verbundenheit zum Informel, während Salome II von 1961 den Rückgriff auf die bewegte raumgreifende Deckenmalerei des Barock thematisiert.
Das Relief Wagenlenker ist eines der Hauptwerke Fischers und das einzige fest in eine Mauernische eingelassene Exponat. |
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